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Das gesamte Chancenspektrum bei Asset-Backed Loans erschliessen
Georges Gedeon
Co-Portfolio Manager, LOIM Asset Backed Loan
James Karp
Co-Portfolio Manager, LOIM Asset Backed Loan
Kernpunkte.
Bei Asset‑Backed Loans hängt die Performance nicht allein von der Grösse ab, sondern auch von der Reichweite beim Sourcing und der spezifischen Expertise
Strukturelle Beschränkungen sowohl allgemeiner wie auch spezialisierter ABL-Strategien stellen Anlegerinnen und Anleger vor die Wahl: Wollen sie ein breites, standardisiertes Exposure? Oder ziehen sie den komplexeren Aufbau eines eigenen Portfolios aus spezialisierten Managern vor?
Das Co‑Investitionsmodell von LOIM ermöglicht Zugang zu einem breiten Querschnitt des ABL-Universums – gestützt auf ein Anlageteam mit umfassender Transaktionsexpertise und Beziehungen zu spezialisierten Partnern.
Dieser letzte Teil unserer Serie zum Thema ABL beleuchtet, wie wichtig Spezialkenntnisse und der Zugang zu Transaktionen für den Aufbau diversifizierter Portfolios sind. Grössere Private-Asset-Manager verfügen häufig nicht über die nötigen Sourcing-Kapazitäten, um kleinere Bereiche des Marktes zu erreichen. Sie konzentrieren sich daher tendenziell auf etabliertere verbriefte Vermögenswerte wie Autokredite, Kreditkartenforderungen, Flugzeugfinanzierungen und Buy-now-pay-later Modelle.
Wir zeigen, wie das Co-Investment-Modell von LOIM Kompetenzen über mehrere Anlageklassen hinweg bündelt, um Zugang zum gesamten ABL-Chancenspektrum zu bieten.
Warum ABL 2026 weiterhin attraktiv sind – eine kurze Zusammenfassung
Wie in unserem vorherigen Artikel, erläutert, bieten ABL eine einzigartige Kombination aus Rendite, Verlustschutz und Diversifizierung. Die Erträge sind durch reale, verwertbare Sicherheiten unterlegt – in der Regel mit kurzen Laufzeiten und planbaren Rückzahlungsstrukturen. Diese Merkmale schützen Portfolios vor Herausforderungen, mit denen andere Bereiche des Privatkreditmarkts konfrontiert sind, darunter Bewertungsschwankungen, Liquiditätsinkongruenzen und sektorspezifische Belastungen.
Wir bei LOIM konzentrieren uns auf erstrangig besicherte Kredite mit konservativen Belehnungssätzen über ein breites Spektrum von Vermögenswerten und Regionen hinweg. Das Portfolioergebnis wird primär durch die Fundamentaldaten der Vermögenswerte und die Entwicklung der zugrunde liegenden Sicherheiten bestimmt und nicht durch Unternehmens-Cashflows oder gesamtwirtschaftliche Zyklen.
Ein wesentlicher Teil des Portfolios entfällt auf nicht zyklische oder konjunktursensible Segmente wie beispielsweise Beleihung von Steuergutschriften sowie Prozess- und Medienfinanzierung. Diese Anlagen verhalten sich daher anders als Aktien, Hochzinsanleihen und traditionelle Direktkredite, was die Diversifizierung des Portfolios nachhaltig stärken kann.
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Die Grenzen allgemeiner ABL: grösser ist nicht immer besser
Bei ABL bestehen komplexe Wechselbeziehungen zwischen der Grösse, der Sourcing-Reichweite und der Expertise. Grosse Kapitalpools sind nicht automatisch im Nachteil. Allgemeine Fonds verfügen aber häufig nicht über genügend Sourcing-Reichweite und Expertise in den zahlreichen spezialisierten Anlageklassen. Deshalb tendieren sie zu grösseren, stärker standardisierten Vermögenswerten und strukturierten Krediten.
Kleinere Transaktionen auf spezialisierten Märkten sind in puncto Underwriting, rechtliche Strukturierung und operative Überwachung genauso anspruchsvoll wie deutlich grössere Transaktionen. Für grössere Fonds ist es häufig unabhängig von der Qualität der Anlagechance unwirtschaftlich, Ressourcen für kleinere Transaktionen in spezialisierten Marktsegmenten einzusetzen.
Bei ABL steht letztlich der Vermögenswert im Mittelpunkt. Entscheidend für die Risikobeurteilung ist das Verständnis, wie sich eine Sicherheit in guten und schlechten Zeiten entwickelt. Ebenso spielt eine Rolle, wie viel Kontrolle ein Kreditgeber über die Vermögenswerte hat und wie leicht sie bei Bedarf veräussert werden könnten.
Spezialisierte Manager erarbeiten sich umfassende, segmentspezifische Expertise, die generalistische Plattformen kaum über viele Märkte hinweg replizieren können. So verfügt ein ausschliesslich auf Medienrechte spezialisierter Manager in der Regel über tiefere Einblicke in den Marktwert einer Filmbibliothek und die Ökonomie des regionalen Vertriebs. Dies gilt ebenso für das praktische Vorgehen bei der Übernahme und Veräusserung von Vermögenswerten im Bedarfsfall.
Dieses umfassende Wissen wirkt sich unmittelbar auf die Underwriting-Disziplin, die Strukturierung und die Verwertungsquoten aus. Es ist zudem ein wesentlicher Grund, warum spezialisierte Strategien mit der Zeit höhere risikobereinigte Renditen erzielen können.
Diversifizierung: Herausforderung für Anlegerinnen und Anleger
Diese Spezialisierung bietet klare Vorteile, wenn es darum geht, Ineffizienzen innerhalb eines bestimmten Markts zu nutzen. Doch sie bringt auch Beschränkungen mit sich. Spezialfonds sind naturgemäss konzentriert und schwer skalierbar. Anlegerinnen und Anleger, die ein diversifiziertes Engagement in ABL anstreben, haben daher die Wahl zwischen zwei Optionen:
1
Anlage in einen grossen, allgemeinen ABL-Fonds, wobei eine stärkere Exponierung gegenüber skalierbaren Standard-Anlageklassen und eine begrenzte Partizipation an spezialisierten Opportunitäten in Kauf genommen wird
2
Identifikation, Prüfung und Kombination mehrere spezialisierter Manager, um ein eigenes, stärker diversifiziertes Portfolio aufzubauen – ein operativ aufwändiger und schwer effektiv umsetzbarer Prozess.
Die Lösung von LOIM: gebündelte Expertise mit Zugang zu ausgewählten Transaktionen
Die ABL-Strategie von LOIM ist darauf ausgelegt, diesen Zielkonflikt aufzulösen. Grundlage ist ein Co-Investitionsmodell, das auf Partnerschaften mit spezialisierten Kreditanbietern setzt. Dadurch können wir umfassende spezifische Expertise über verschiedene ABL-Marktsegmente hinweg bündeln und zugleich die Diversifizierung auf Portfolioebene wahren.
Entscheidend ist dabei, dass die Strategie Kapital nicht wahllos in die zugrunde liegenden Fonds investiert. Stattdessen wählt LOIM gezielt einzelne Transaktionen aus. Dies ermöglicht uns den Zugang zu den attraktivsten Anlagen jedes spezialisierten Managers. So wird eine übermässige Exponierung in einem einzelnen Sektor oder Risikotyp vermieden, etwa im Software-Sektor, der in letzter Zeit viele Private-Credit-Manager vor erhebliche Herausforderungen gestellt hat.
Skalierbarkeit ohne Fremdkapitaleinsatz oder nachrangige Risiken
Dieser Ansatz ermöglicht eine Skalierung der Strategie durch Vergrösserung der Sourcing-Reichweite und Erhöhung der Zahl der Partnerschaften mit spezialisierten Managern – statt einer stärkeren Expnierung in denselben Vermögenswerten. Selbst bei wachsendem Fondsvolumen wird die Diversifizierung gestärkt statt verwässert. Es sind genügend Anlagen vorhanden, um die angestrebten Renditen ohne Fremdkapitaleinsatz oder Positionen in risikoreicheren Vermögenswerten zu erreichen.
Im Gegensatz dazu greifen Manager mit begrenztem Sourcing-Spektrum mitunter auf Fremdkapital auf Fondsebene oder höhere Allokation in Mezzanine- oder nachrangigen Risiken zurück, um die angestrebten Renditen zu erzielen. Die ABL-Strategie von LOIM setzt kein Fremdkapital auf Fondsebene ein und legt den Schwerpunkt konsequent auf erstrangig besicherte Positionen. Dadurch bleiben die im ABL-Bereich so zentralen defensiven Merkmale erhalten.
Unser Ansatz in der Praxis: Beispiele für Co-Investitionen1
Abseits des Mainstreams im ABL-Bereich
Eine effektivere Diversifizierung im ABL-Bereich setzt unseres Erachtens voraus, dass Anlegerinnen und Anleger spezialisierte Märkte erschliessen – über ein breites Spektrum von Strategien, Regionen, Segmenten und Sicherheiten hinweg. Die ABL-Strategie von LOIM setzt auf Partnerschaften mit aktuell mehr als 140 spezialisierten Managern und bündelt so umfassende segmentspezifische Expertise in einem einzigen, stark diversifizierten Portfolio.
Das Ergebnis ist ein Engagement im gesamten Opportunitätsspektrum des ABL-Markts – bei diszipliniertem Fokus auf Kapitalschutz, kontinuierlichen Erträgen und risikokontrollierten Renditen ohne Fremdkapitaleinsatz.
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1 LOIM. Nur zur Veranschaulichung.
Wichtige Hinweise.
Nur für professionelle Anlegerinnen und Anleger
Dieses Dokument ist eine Unternehmensmitteilung und richtet sich ausschliesslich an professionelle Anlegerinnen und Anleger.
Dieses Dokument ist eine Unternehmensmitteilung, die sich ausschliesslich an professionelle Anlegerinnen und Anleger richtet. Es ist keine Marketingmitteilung, die sich auf einen Fonds, ein Anlageprodukt oder Anlagedienstleistungen in Ihrem Land bezieht. Dieses Dokument versteht sich weder als Beratung in Anlage-, Steuer-, Rechnungslegungs- oder Rechtsfragen noch als professionelle Beratung.