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    Ergebnisse von Lombard Odier und der Universität Oxford zur grünen Weltwirtschaft

    Exklusive Forschungsergebnisse von Lombard Odier und der Universität Oxford zur grünen Wettbewerbsfähigkeit in der Weltwirtschaft

     

     

     

    Gut zu wissen

    •    Im Rahmen unserer Forschungspartnerschaft mit der Universität Oxford haben wir analysiert, wie sich verändernde Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel auf die Bewertungen vieler Vermögenswerte auswirken dürften.
    •    Etliche Länder profitieren aktiv vom wachsenden Markt für grüne Produkte, allen voran Deutschland, China, die USA, Italien und Österreich.
    •    Chinesische Windkraft- und Solarunternehmen dürften ihre führende Marktposition konsolidieren, während die Konkurrenz in den USA durch Lieferkettenrisiken und Handelsspannungen destabilisiert werden könnte.

     

    Grüne Gewinner von heute und morgen

    Die Welt tritt in eine Phase wachsender komparativer Vorteile ein, da die ökologischen Herausforderungen immer drängender werden. Wer dürften die Gewinner und Verlierer dieses Wandels sein?

    Ein neuer Bericht mit dem Titel „Predictors of Success in a Greening World“, der im Rahmen der Forschungspartnerschaft von Lombard Odier und der Universität Oxford erstellt wurde, nutzt modernste Forschungsergebnisse, um die Länder zu ermitteln, die sich auf wachstumsstarke grüne Branchen spezialisieren, und diejenigen, die der Entwicklung hinterherhinken. Zudem zeigt er auf, welche investitionsbezogenen Auswirkungen sich daraus auf Unternehmensebene ergeben.

    Der Bericht soll Anlegern als Orientierungshilfe in diesem sich verändernden Marktumfeld dienen, indem analysiert wird, welche Länder und Branchen in Bezug auf ihre aktuelle und künftige grüne Wettbewerbsfähigkeit gut aufgestellt sind. Zwei zentrale Indikatoren bilden die Grundlage für diese Analyse:

    • Der Green Complexity Index (GCI), der die Zahl und die Komplexität umweltgerechter Produkte, die ein Land wettbewerbsfähig exportiert, misst und damit ein zusammengesetztes Mass für die grüne Wettbewerbsfähigkeit ist.
    • Das Green Complexity Potential (GCP), das die durchschnittliche Nähe der jeweiligen Länder zu komplexen grünen Produkten, die noch nicht wettbewerbsfähig exportiert werden, erfasst und damit als Prädiktor für den zukünftigen GCI eines Landes dient.

     

    Identifizierung potenzieller Gewinner und Verlierer

    Obwohl alle Regionen und Länder über eine Art komparativer Umweltvorteil bzw. komparatives Umweltpotenzial verfügen, sind einige diesbezüglich doch schon wesentlich weiter als andere. So belegen Europa, Nordamerika, China, Japan und Indien unter den Regionen die vordersten Plätze in puncto grüne Komplexität, während Afrika, Australien und Teile Südamerikas ganz unten rangieren. Dieser Unterschied lässt sich teilweise damit erklären, dass die grüne Wettbewerbsfähigkeit eindeutig positiv mit dem Einkommensniveau zu korrelieren scheint.

    Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die meisten Länder mit einem unterdurchschnittlichen Bruttoinlandsprodukt pro Kopf auch im GCI unterdurchschnittlich abschneiden, wie zum Beispiel Brasilien. Die Länder mit einem höheren GCI-Wert sind tendenziell einkommensstärkere Nationen wie die USA, die Schweiz oder Singapur. Dennoch gibt es auch Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen, die überdurchschnittliche GCI-Werte aufweisen (etwa China), sowie einkommensstarke Länder mit relativ niedrigen GCI-Werten (zum Beispiel Australien und die Vereinigten Arabischen Emirate).

    Der Unterschied ist noch ausgeprägter in Bezug auf das GCP, wo sich sehr abweichende Muster ergeben. So werden Asiens Exporte umweltfreundlicher, genauso wie jene in Südeuropa, wohingegen grosse Teile Europas und Nordamerikas bezogen auf das GCP etwas schlechter dastehen als gemessen an ihrem GCI. In Afrika und Südamerika variieren die Werte je nach Region. Den weltweiten Spitzenplatz bezüglich GCP belegt derzeit China, gefolgt von Italien und Spanien.

     

    Implikationen für die Geldanlage

    Anleger, die am rasanten Wachstum sauberer Technologien zu partizipieren hoffen, können sich auf GCI- und GCP-Werte stützen, um besser zu verstehen, welche Länder aktuell wettbewerbsfähige Branchen fördern und welche dies in Zukunft tun dürften. Diese Bewertungen sind jedoch nur eine Art von Indikator und keinesfalls erschöpfend oder normativ, wenn es darum geht, Anlage- oder politische Entscheidungen zu treffen. Der Zusammenhang wird besser verständlich, wenn man die grüne Wettbewerbsfähigkeit eines Landes mit seinen Unternehmensstrukturen in Beziehung setzt.

    Im Sektor der erneuerbaren Energien leistet die Entwicklung von Windkraft- und Solarprodukten einen der grössten Beiträge zur grünen Wettbewerbsfähigkeit eines Landes, wird hier doch für den Bau von Anlagen die grösste Anzahl spezifischer grüner Inputfaktoren benötigt. Institutionelle Anleger können eine Schlüsselrolle bei der Förderung des Ausbaus von Windkraft- und Solarkapazität spielen, denn sie bilden einen beträchtlichen Pool von privatem Kapital, das zunehmend in erneuerbare Energien gelenkt wird. Pure-Play-Unternehmen aus dem Windkraft- und Solarsektor bilden eine komplexe Wertkette, die entlang global integrierter Lieferketten operiert. Diese Unternehmen rücken immer stärker in den Fokus von Anlegern, die an der Energiewende teilhaben wollen.

    Um die Perspektiven auf Länder- und Unternehmensebene zu verbinden, erstellt der Bericht eine weltweite Auswahl von bedeutenden Windkraft- und Solarunternehmen. Er identifiziert 93 Unternehmen aus 19 Ländern und vermittelt so ein Bild der Unternehmenslandschaft für die Windkraft- und Solarbranche. China, Deutschland, Japan, Südkorea, Taiwan und die USA verfügen in der Auswahl über die meisten produktherstellenden Unternehmen, von denen viele Bauteile für Solarkollektoren produzieren. China, die USA und Japan (bereits die Spitzenreiter im Solar-GCI-Ranking) sind mit ihren durchwegs hohen GCP-Rankings auf dem besten Weg, auf Länderebene auch die Komplexität bei Solarprodukten zu konsolidieren.

    Dieser Bericht zeigt, dass weltweit ein Wettlauf um eine grüne Wirtschaft im Gange ist – ein Wettlauf, in dem die Pioniere belohnt werden und die Nachzügler riskieren, ihre globale Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Anleger, deren Portfolios im Zuge des fortschreitenden Nachhaltigkeitswandels bestmögliche Ergebnisse erzielen sollen, tun gut daran, sich auf die langfristigen Trends zu konzentrieren und dabei kurzfristiges Marktrauschen auszublenden.

     

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