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    Investitionen in die Vorreiter des Kampfes gegen den Klimawandel

    Investitionen in die Vorreiter des Kampfes gegen den Klimawandel

    Gut zu wissen

    • Um in den Klimawandel zu investieren, bedarf es nicht nur einer Analyse des CO2-Fussabdrucks. Man muss sich auch einen guten Überblick über die Dekarbonisierungspläne der Unternehmen verschaffen.
    • Unternehmen, die sich im Übergang befinden, aber aus Branchen stammen, in denen die Reduktion der Emissionen wohl schwierig ist, sind für das künftige Wirtschaftswachstum unabdingbar, müssen sich aber dringend dekarbonisieren.
    • Einige Unternehmen mit hohen Emissionen, die sich indes auf glaubwürdigen Dekarbonisierungspfaden befinden, bieten wertvolle Netto-Null-Gelegenheiten.

     

    Unternehmen im Übergang als Gelegenheit

    Anleger müssen in der Lage sein, diejenigen Unternehmen zu identifizieren, die am besten für die bevorstehenden regulatorischen, technologischen und marktbezogenen Veränderungen positioniert sind, um Anlagemöglichkeiten auf effektive Weise zu nutzen und Risiken zu verringern. Unternehmen, die sich im Übergang befinden, aber aus Branchen stammen, in denen die Reduktion der Emissionen wohl schwierig ist, bieten neue Gelegenheiten.

    Die Climate Transition Strategie konzentriert sich bei der Auswahl von Unternehmen auf drei Gruppen von Gelegenheiten. Dabei kommt ein thematischer, aktivitätsorientierter Filter mit einer hohen Reinheitsschwelle zum Einsatz. Hierzu zählen Unternehmen, die sich im Übergang befinden, aber aus Branchen stammen, in denen die Reduktion der Emissionen wohl schwierig ist, wie Stahl, Zement, Verkehr, Chemie, Stromerzeugung und Immobilien, die für das künftige Wirtschaftswachstum unabdingbar sind, aber dringend einer Dekarbonisierung unterzogen werden müssen.

    Die Strategie unterscheidet sich von anderen dadurch, dass sie in kohlenstoffintensive Unternehmen investiert, welche die Notwendigkeit des Übergangs und die damit verbundenen Marktvorteile erkannt haben und deren Fortschritte, die anhand unserer Kennzahlen des impliziten Temperaturanstiegs (ITR) gemessen werden, mit dem Übereinkommen von Paris übereinstimmen. Im vergangenen Jahr zielte unser aktives Stewardship am gesamten Markt auf viele solcher Kandidaten ab. Da Lösungen rund um den Klimawandel bei Aufsichtsbehörden und Anlegern zusehends an Bedeutung gewinnen, wird es auf Unternehmensebene immer wichtiger, für Dekarbonisierungsziele Verantwortung zu übernehmen, einerseits um Reputations-, Finanz- und Übergangsrisiken zu mindern, andererseits um Anlagemöglichkeiten zu identifizieren. Dank unseres eigenen aktiven Stewardship-Ansatzes kann die Strategie derartige aufkommende Gelegenheiten nutzen und deren weitere Entwicklung unterstützen.

     

    Gelegenheiten des Übergangs

    „Eiswürfel“ sind Unternehmen, die in emissionsintensiven Branchen tätig sind, jedoch zügige Dekarbonisierungsprogramme durchlaufen und sich an die Ziele des Übereinkommens von Paris anpassen. Wir bezeichnen diese Chancen des Übergangs als „Eiswürfel“, weil ihre Fortschritte bei der Emissionsreduktion zur Abkühlung der Wirtschaft beitragen.

     

    Abb. 1: Eiswürfel, brennende Holzscheite, kohlenstoffarme Dekarbonisierer und kohlenstoffarme Nachzügler

     

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    Quelle: LOIM. Dient nur zur Veranschaulichung.

     

    Im Gegensatz dazu sind brennende Holzscheite Unternehmen mit hohen Emissionen, die sich gegenwärtig auf keinem glaubwürdigen Dekarbonisierungspfad befinden. Das heisst, dass sie möglicherweise stark zur globalen Erwärmung beitragen. Wir schliessen Unternehmen, die wir als brennende Holzscheite einstufen, nicht aus. Stattdessen beurteilen wir, ob ihre Aktivitäten und Dienstleistungen andere Unternehmen und Segmente in ihren Dekarbonisierungsbemühungen unterstützen. Unsere Analyse kann auch ergeben, dass Unternehmen, die dieser Klassifizierung zu entsprechen scheinen, eigentlich besser abschneiden, als es die Kennzahlen vermuten lassen.

    Darüber hinaus berücksichtigt unsere Methodik kohlenstoffarme Dekarbonisierer, die in der Regel in bereits emissionsarmen Branchen tätig sind und ihre Emissionen weiter reduzieren, sowie kohlenstoffarme Nachzügler, die in der Regel in Branchen mit niedrigen Emissionen tätig sind, deren Emissionen künftig allerdings steigen könnten.


    Unternehmen, die sich als „Vorreiter des Übergangs“ etabliert haben, machen rund 35% der Climate Transition Strategie aus. Zu den bemerkenswerten Beispielen für „Eiswürfel“ im Portfolio zählen:

     

    Über den CO2-Fussabdruck hinaus

    Um in den Klimawandel zu investieren, bedarf es nicht nur einer Analyse des CO2-Fussabdrucks. Man muss sich auch einen guten Überblick über die Dekarbonisierungspläne der Unternehmen verschaffen. So können Investoren beurteilen, ob es sich bei Unternehmen um Übergangschancen handelt, die es zu nutzen gilt, oder um Übergangsrisiken, die man meiden sollte.

    Mit dieser vorausschauenden Sichtweise lassen sich nach unserem Dafürhalten einige der besten Netto-Null-Chancen bei Unternehmen ausfindig machen, deren aktuelle Emissionen sie von kohlenstoffarmen Strategien eigentlich ausschliessen würden. Ihre Massnahmen zur Einhaltung von Emissionszielen deuten jedoch darauf hin, dass sie sich auf realistische Dekarbonisierungspfade begeben haben. Möglicherweise wird ihr Erfolgspotenzial in einer Welt, die auf Netto-Null ausgerichtet ist und dieses Ziel auch erreicht, vom Markt jedoch unterbewertet.

     

    Quelle

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