glossar.

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Begriffsglossar für die auf unserer Webseite verwendeten Finanzbegriffe.

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Quelle : LOIM, www.Investopedia.com

 

A - E

 

A

Abbau von Risiken

Wenn Investoren Risiken aus ihren Portfolios nehmen, wollen sie ihr Risiko-Exposure reduzieren, insbesondere, wenn die Märkte volatil sind. Das kann ein Rebalancing der Allokation zwischen Aktien und Anleihen, ein Investment in Multi-Asset-Strategien oder andere Möglichkeiten beinhalten.

 

Aktienoption

Eine Option, die dem Investor das Recht aber nicht die Pflicht einräumt, eine Anzahl an Aktien zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Eine Call-Option auf eine Aktie verbrieft das Recht, die Aktien zu kaufen, während eine Put-Option das Recht verbrieft, die Aktien zu verkaufen. Bei Wandelanleihen wird eine Aktien-Call-Option in eine Anleihe eingebettet.

 

Alternatives (Hedge Funds)

Ein Portfolio, das zahlreiche verschiedene Strategien einsetzt, um für seine Anleger eine aktive Rendite (Alpha) zu erzielen.

 

Asset Backed Securities (ABS)

Wertpapiere, die durch einen Pool von Vermögenswerten wie Darlehen, Leasing, Kreditkartenschulden usw. abgesichert sind.

 

Asymmetrisches Ertragsprofil

Eine Reihe möglicher Ergebnisse aus einer Anlagestrategie, wo das potenzielle Aufwärtspotenzial das Abwärtspotenzial überwiegt. Allgemeiner dargestellt, kann Asymmetrie genutzt werden, um die Widerstandsfähigkeit eines Instruments gegenüber verschiedenen Ergebnissen zu beschreiben.

Bei Wandelanleihen wird das asymmetrische Ertragsprofil auch als Konvexität bezeichnet.

 

Ausgewogene Wandelanleihen

Wandelanleihen werden als ausgewogen bezeichnet, wenn sie eine relativ starke Anleihekomponente (oder einen hohen Bondfloor) und zugleich eine bedeutende Sensitivität gegenüber Aktien aufweisen. Ausgewogene Wandelanleihen maximieren die in Wandelanleihen inhärente Asymmetrie.

 

B

Babyboomer

Die Generation geboren zwischen 1946 und 1964.

 

Barwert pro Aktie

Summe der hochliquiden Anlagen, die leicht in Bargeld umgewandelt werden können (z. B. Schatzwechsel), geteilt durch die Anzahl der Aktien

 

Basiskonsumgüter

Güter und Dienstleistungen, die die meisten Menschen unabhängig von der Wirtschaftslage benötigen.

 

Bewertung

Der Prozess, den aktuellen Wert einer Vermögensanlage oder eines Unternehmens zu bestimmen.

 

BIP

Der Gesamtwert aller in einem bestimmten Zeitraum innerhalb der Grenzen eines Landes hergestellten Waren und Dienstleistungen. Bei einem BIP-Wert auf KKP-Basis wird das BIP der einzelnen Länder zum Kaufkraftparitäten-Kurs umgerechnet. KKP ist der Wechselkurs, der es erlaubt, für einen gleich hohen Geldbetrag einen identischen Warenkorb in zwei verschiedenen Ländern zu kaufen.

 

Bottom-up-Analyse

Ein Ansatz, der sich auf die Analyse der einzelnen Aktien konzentriert. Bei Bottom-up-Investments richtet der Anleger seine Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Unternehmen, statt auf die Branche, in der das Unternehmen tätig ist, oder die Wirtschaft insgesamt.

 

 

C

Cap (Marktkapitalisierung)

Gesamtwert der Aktien eines börsennotierten Unternehmens (Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien, multipliziert mit dem Kurs je Aktie).

 

 

D

Delta (Wandelanleihe)

Ein Maß für die Sensitivität des Preises der Wandelschuldverschreibung gegenüber Kursbewegungen.

 

Devisenarbitrage

Eine Strategie, die  Chancen ergreift, die sich durch Preisineffizienzen in dem kurzen Zeitrahmen, in dem sie bestehen, anbieten.

 

Diversifizierung

Wenn sich Kurse einer Anlageklasse in der Regel in die umgekehrte Richtung der anderen Anlageklasse bewirken, kann dies dazu beitragen, das Risiko eines Portfolios zu verringern. Wenn Anleihenkurse beispielsweise steigen, sobald Aktienkurse fallen, kann die Aufnahme von Anleihen in ein Aktienportfolio helfen, die Volatilität des Wertes dieses Portfolios, also das Risiko, zu verringern.

 

 

 

E

ESG

Ökologische, soziale und ethische Faktoren im Verhalten eines Unternehmens, die Anlegern potenzielle langfristige Performance-vorteile bieten können."

 

 

 

F - J

F

Fehlbewertung

Aktien, die von den Märkten mit einem Wert bewertet werden, der unterhalb oder oberhalb dessen liegt, was ein Manager auf Basis der Finanzdaten und Aussichten für den fairen Wert eines Unternehmens hält.

 

Fundamental

Die Finanzanalyse eines Unternehmens, wie beispielsweise die Einschätzung von Umsatz, Rentabilität und der Fähigkeit, die Schulden zu bedienen.

 

FRN (Floating Rate Notes)

Ein Schuldinstrument mit variablem Zinssatz.

 

 

G

Grüne Anleihen (gelabelt)

Zweckbestimmte Kreditfinanzierung für Projekte mit klaren positiven Auswirkungen auf das Klima. Externe Prüfung der Verwendung der Erlöse.

 

 

H

Hausse/Baisse

Ein allgemeiner Anstieg (Hausse) oder Rückgang (Baisse) der Marktkurse."

 

High-Conviction-Strategien 

Ausrichtung auf ein konzentriertes Portfolio von Anlagen, bei denen der Manager mit großer Überzeugung eine gute künftige Wertentwicklung erwartet.

 

 

I

Impact-Verifizierung

Eine objektive Überprüfung der ökologischen, sozialen oder Nachhaltigkeitswirkungen eines Projekts, verbunden mit einer Messung dieser Ergebnisse.
 

Investment Grade

Eine Anleihe, die nach Einschätzung einer Ratingagentur voraussichtlich die Zahlungsverpflichtungen erfüllen wird, mit einem Rating von
BBB-/Baa3 oder höher.

 

 

K - O

 

K

Kapitaleffizienz

Der Gewinn eines Unternehmens im Verhältnis zum Kapitaleinsatz.

 

KKP

Kaufkraftparität ist eine ökonomische Theorie, die die Währungen verschiedener Länder mithilfe eines „Warenkorb""-Ansatzes vergleicht. Nach diesem Konzept sind zwei Währungen im Gleichgewicht, wenn ein bestimmter Warenkorb (unter Berücksichtigung des Wechselkurses) in beiden Ländern den gleichen Preis hat.

 

Klimaanleihen (ungelabelt)

Nicht zweckbestimmte Kreditfinanzierung für klimafreundliche Sektoren, daher ist zur Beurteilung der Wirkung eine größere Fachkompetenz erforderlich.

 

Konvexität (siehe auch „asymmetrisches Ertragsprofil“)

Konvexität (manchmal auch als Asymmetrie bezeichnet) beschreibt die Widerstandsfähigkeit eines Instruments gegenüber verschiedenen Ergebnissen. Die Konvexität einer Wandelanleihe beschreibt das Potenzial, den grössten Teil des Aufwärtspotenzials an den Aktienmärkten mitzunehmen, während auf Grund der Anleiheeigenschaften ein gewisser Schutz nach unten geboten wird.

 

Korrelation

Eine Statistik, die den Grad misst, in dem sich zwei Wertpapiere in Relation zueinander bewegen.

 

Kreditrating

Eine unabhängige Beurteilung der Zahlungsfähigkeit eines Kreditnehmers, d.h. des Ausfallrisikos. Die drei wichtigsten Ratingagenturen sind Standard & Poor's, Fitch und Moody's.

 

 

L

Leverage (Verschuldung)

Geliehenes Geld für Investments zu nutzen; manchmal auch als ‘gearing’ bezeichnet.

Der Leverage eines Unternehmens misst typischerweise das Verhältnis zwischen der Verschuldung des Unternehmens in Relation zum Gewinn (wie dem EBITDA), während der Leverage von Staaten üblicherweise durch die Relation zwischen der staatlichen Schuldenaufnahme im Verhältnis zum BIP gemessen wird.

 

Libor

Ein Benchmark-Zinssatz, der den Zinssatz darstellt, zu dem Banken auf dem internationalen Interbankenmarkt für kurzfristige Kredite einander Kredite anbieten.

 

Liquide Wertpapiere

Wertpapiere (z.B. Anleihen, Aktien), die auf dem entsprechenden Anlagemarkt leicht zu kaufen (oder zu verkaufen) sind, ohne dass der Kauf (oder Verkauf) den Kurs des Wertpapiers wesentlich beeinflusst.

 

Liquiditätspuffer

Ein Betrag an liquiden Mitteln oder ähnlich liquiden Aktiva, auf die leicht zugegriffen werden kann.

 

 

Long / Short-Equity

Eine Anlagestrategie, die Long-Positionen in Aktien eingeht, von denen erwartet wird, dass sie steigen, und Short-Positionen in Aktien, deren Kurs voraussichtlich sinken wird.

 

 

 

M

Marktneutral

Eine vom Investmentmanager verfolgte Art von Anlagestrategie, die sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen auf einem oder mehreren Märkten profitieren will und dabei versucht, bestimmte Formen des Marktrisikos vollständig zu vermeiden.

Multi-asset

Beschreibt eine Anlage, die in verschiedene Assetklassen (z.B. Aktien, Anleihen, Rohstoffe) investiert."

 

 

N

Nicht-Basiskonsumgüter

Güter und Dienstleistungen, die von den Verbrauchern als nicht essenziell erachtet werden, nach denen aber eine Nachfrage besteht, wenn das Einkommen des Konsumten ausreicht, um sie zu erwerben.

 

 

O

Option (Wandelanleihe)

Wandelanleihen können zu einem bei der Ausgabe festgelegten Umwandlungsverhältnis in Aktien der Gesellschaft umgewandelt werden.

 

Organisches Umsatzwachstum

Eine Steigerung des Umsatzes, die nicht durch Fusionen oder Übernahmen zustande kommt.

 

 

P - T

R
Recourse

Das Recht, Zahlung aus dem allgemeinen oder spezifischen Vermögen des Schuldners zu verlangen

 

Rendite

Die erwartete prozentuale Rendite einer Anleihe, wenn sie bis zu ihrer Fälligkeit gehalten wird.

 

Risikoadjustierter Ertrag

Definiert die Rendite eines Anlegers aus einem Investment unter Berücksichtigung des Risikos, das bei der Erzielung dieser Rendite im Laufe der Zeit eingegangen wurde. Wenn zwei Anlagen über einen bestimmten Zeitraum die gleiche Rendite aufweisen, liefert diejenige mit dem geringeren Risiko eine bessere risikoadjustierte Rendite. Ein gängiges Mass für die risikoadjustierte Rendite ist die Sharpe-Ratio.

 

Risikobasierter Investmentansatz (oder Risikoallokation)

Bedeutet, dass die gewählte Aufteilung des Teilfonds nicht aus einer bestimmten Kapitalaufteilung resultiert (z.B. 60% des Fondskapitals investiert in Aktien; 40% in Anleihen), sondern daraus, wie das gesamte Risiko des Portfolios verteilt wird. Wenn der Manager beispielsweise eine Allokation von 60% des Portfoliorisikos in Aktien anstrebt, dann muss er, wenn die Volatilität der Aktienmärkte stark ansteigt, den Anteil des in Aktien investierten Kapitals reduzieren, damit der Risikobeitrag von Aktien weiterhin bei 60% bleibt.

 

 

S

Sharpe-Ratio

(vergleiche risikoadjustierter Ertrag)

 

Schulden zu Eigenkapital

Die Gesamtverschuldung eines Unternehmens geteilt durch das Eigenkapital

 

Schwellenländer

Ein Schwellenland ist ein Land, das dabei ist, sich zu einem Industrieland zu entwickeln. Ob ein Land ein Schwellenland ist, wird durch verschiedene sozioökonomische Faktoren bestimmt.

 

Short Side

Sie profitiert, wenn der Preis eines Wertpapiers sinkt. Mit anderen Worten, der Händler verkauft das Wertpapier, um die Position zu eröffnen, und geht davon aus, dass er es später zu einem niedrigeren Preis zurückkauft und die Differenz als Gewinn behält.

 

Strukturell

Eine Bedingung, welche den Geschäftsbetrieb einer Branche oder eines Marktes unabhängig von zyklischen oder kurzfristigen Wirtschaftstrends ändert.

 

Struktureller Trend

Ergibt sich aus Umständen wie einer Verschiebung von Kapital- oder Arbeitsmustern, die die Art und Weise, wie eine Industrie oder ein Markt funktioniert oder arbeitet, verändern.

 

 

T

Transition Rate (Übergangsrate)

Wahrscheinlichkeit, dass sich ein gegebenes Rating über einen bestimmten Zeitraum ändert

 

 

 

U - Z

 

U
Überrenditen

Gewinne, welche die Finanzierungskosten eines Unternehmens deutlich übersteigen.

 

V
Volatilität

Die annualisierte Standardabweichung der Renditen, die sich aus der Streuung des Kurses einer Aktie ergibt. Die angenommene zukünftige Aktienkursvolatilität ist ein Input für die Bewertung der Wandelanleihe.

Die Volatilität misst das Risiko eines Wertpapiers. Der Begriff wird bei der Preisgestaltung von Optionen verwendet, um die Schwankungen der Erträge der zugrunde liegenden Vermögenswerte abzuschätzen. Wenn sich der Kurs eines Wertpapiers in kurzer Zeit schnell bewegt, hat er eine hohe Volatilität. Wenn sich der Kurs langsam bewegt, dann hat er eine geringe Volatilität.

 

Y

Yield

The anticipated percentage return on a bond if held to its maturity date.